Die Äsche wieder ansiedeln

Das Projekt Äsche.

Ich habe mich ca. ein Jahr damit beschäftigt, wie die Äsche wieder in unseren Gewässern zurück kommen kann. Daher habe ich Untersuchungen und viele Projekte studiert. Aus allen studierten Projekten und Untersuchungen kommt folgendes Ergebnis heraus.

Die Äsche wieder zu Leitfisch heranführen.

Ist nicht einfach. Mit ein wenig Arbeitseinsatz und Feingefühl ist es möglich. Zuerst müssen wir uns im klaren sein, das der Feind Kormoran immer da sein wird. Er wird wohl nicht mehr in der hohen Anzahl wie Mitte der 90er anwesend sein. Daher wird es wohl auch keine 100&ige Ergebnisse geben. Aber 20 oder 30 Prozent ist auch ein Erfolg! Wenn wir als Arbeitnehmer 5% mehr Lohn bekommen ist das auch ein großer Erfolg! Also sollten wir ja mit 20-30% höchst zufrieden sein! Denn wir sollten nicht nur an uns denken, sondern an die Gesamte Natur, mit ihren Bewohnern.

Die Fakten:

Es wird eine Restpopulation der Äsche in unseren Gewässer geben. Diese ist der Grundbaustein. Die Äsche hat in jeden Gewässer eine Einzigartige Genetik entwickelt. Diese hilft der Äsche in jedem einzigartigen Gewässer sich wohl zu fühlen. In der Regel wird sich die Äsche wieder fortpflanzen und wieder zum Leitfisch in unseren Gewässern.

Aber dieses muss aus dem Restbestand erfolgen. Daher müssen wir die Chance nutzen, solange noch dieser Restbestand in den Gewässern vorzufinden ist. Wir dürfen nicht länger warten! Es ist ein paar Sekunden vor 12

Das Äschen Habitat :

Dieses wird wohl in den Gewässern vorhanden sein. Die Äsche braucht zum Fortpflanzen eine gute Strömung. Die Gewässerbeschaffenheit sollte daher Kies beinhalten. Sandig, Kies ist das "A und O". Rauschen und Wirbelnde Strömung sind Optimal. Felsen und umgestürzte Bäume wären im Wasser die ideale Lösung. Kolke und tiefere Gewässerabschnitte.

Der Anfang wäre mit einem Gewässerabschnitt gemacht, dieses für die Äsche, als Idealen Laichabschnitt herzustellen. Ein Abschnitt mit Strömung und einer gewissen "Unordnung" im Wasser. Hier kann die Äsche Ablaichen und findet Zuflucht der jagenden Kormorane.

Auch wären Gewässerabschnitte mit Radwegen oder in belebten Bereichen ideal. In diesen Bereichen sind wohl nicht so viele Kormorane zu gegen.

Und wer meint: Solange noch Kormoran da sind, bringt es nichts zu unternehmen.... Falsch und dann habt Ihr schon verloren. Denn der Kormoran wird nie wieder ganz verschwinden. Und aus der Sicht des Naturschutzes ist das auch in Ordnung.

Das Äschen Schutzgebiet,

darf auch nicht mehr besetzt werden. Andere Raubfische wie z.B die Forelle, wird genau so kontra produktiv sein , wie der Kormoran. Zudem sollte der Gewässergrund begutachtet werden. Hat er sich durch eingebrachte Sedimente (Schlammablagerungen) derart verfestigt, sollte er gelockert werden. Einmal mit dem Bagger auflockern, damit der Schlamm sich lockert und mit der Strömung verschwindet.

Intensiv Patient Äsche.

Ist bei ihnen die Äsche so gut wie verschwunden? Sie sollten mit einer Fischzucht zusammen arbeiten. In der Laichzeit elektrisch abfischen. Und die Äsche nachzüchten.

Das klappt eigentlich ohne Probleme, und kann helfen, den Äschenbestand nachhaltig wieder in den Gewässern zu integrieren.

Kostenbewältigung"Äschen Schutzprogramm".

Die Gewässer die dem Äschen Schutzprogramm unterliegen können auf nachfrage Finanziell gefördert werden.

Es wurden, angefangen vom Bürgermeister, Kommune usw., gebeten dieses zu unterstützen. Wenn es natürlich keine Anfragen gibt, werden wir wohl ewig darauf warten auch nur einen Euro freiwillig zu bekommen. Daher sollte ein Konzept mit einer Preisberechnung eingereicht werden. Es wird nicht reichen sich nur an Kormoran Vergrämung zu orientieren. Es wird mehr Einsatz nötig sein. Ohne Fleiß kein Preis!

Stellt sich Äschen Nachwuchs ein,

werdet ihr staunen. die Äsche kann nach einem Jahr schon bis 15cm groß werden. Sie erreicht relativ schnell die Geschlechtsreife. Die effektivste Geschlechtsreife hat die Äsche von 32-35cm. Dementsprechend kann sie sehr schnell wieder Leitfisch werden. Sollte alles relativ gut funktionieren, werden in ca. 5 Jahren wieder die Äschen zum Angeln frei gegeben werden können.

 

Äschenaufzucht mit dem Ruhrverband